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Ein super Abend, Herr Gauck in Xanten!

Die Volkshochschule hatte ihn eingeladen und die Veranstaltung sollte zunächst im Sitzungssaal des Rathauses stattfinden, mit 120 Zuhörern, doch wegen der großen Nachfrage suchte man schnell eine größere Räumlichkeit.
Schliesslich fand Herr Gauck zu seiner Autorenlesung eine mit 350 Menschen gefüllte Mensa des Gymnasiums vor. Nach ein paar Grußworten von Bürgermeister Strunk erlebten die Zuhörer einen Leseabend der besonderen Art. Herr Gauck erzählte und las aus seinem Buch:"Winter im Sommer - Frühling im Herbst" vor!
Als Zeitzeuge und Pfarrer der evangelischen Kirche erzählte er von den Zeiten des DDR -Regimes, von Macht und Ohnmacht, von Indoktrinierung und Politisierung der Jugend in den Schulen, von Stalinverehrung die einem Gott gleichkam und den Problemen des täglichen Lebens. Aus der Familiengeschichte, als sein Vater verurteilt und verschleppt wurde, aus nichtigen erfundenen Gründen und welche Not das auslöste. Er sprach eindrücklich von den Zeiten des Mauerbaus, von der Gründung seiner Gemeinde und den damit verbunden Schwierigkeiten und Verfolgungen. Freiheit im Kleinen und private Nischen brachten den eingemauerten erlebtes Glück hervor. Ein Glück dass er hier im Westen manchmal vermisst, weil es die Unterdrückung hervorbrachte und die Freiheit es schmälert.

Er sprach von dem GEHEIMNIS DER KIRCHE, die sich nicht auflöst unter Verfolgung, sondern sich im Untergrund sehr wohl halten kann.
Seine Gemeinde im Untergrund traf sich wie die ersten Christen in den Häusern und den Wohnungen und erlitt oft Unterdrückung. So konnten seine Söhne kein Abi machen weil er Pfarrer war und reisten später wegen Absagen von den Unis nacheinander aus der DDR aus. Beide hatten auf Umwegen ihr Abitur gemacht und beide waren in medizinische Handwerksberufe ausgewichen und wollten Ärzte werden. Dies war ihnen versagt und so verliessen sie die Heimat, traurig und nach vielen Repressalien. Auch seine Tochter verliess nach Heirat die DDR. Er selber wollte bleiben, erleben wie die spannende Zeit dieses Regime zum Kippen bringt und wie tausende in die Kirchen drängten, demonstrierten, sich versammelten und schliesslich vor der Zwingerburg friedlich ihre Meinung kundtaten. Das erste Mal Freiheit hinter der Mauer. Was mit wenigen anfing endete auf der Straße mit 30 - 40 tausend Menschen und schliesslich gewannen sie und die DDR wurde geöffnet. Bewegt erzählte er von diesen Zeiten, die auch ihn als Mensch geprägt hatten und von der Schwierigkeit dieses Buch zu schreiben. Gauck sprach von der Verarbeitung der Dinge nach so vielen Jahren durch das Aufschreiben und sichtlich ergiffen davon wie sehr er die Freiheit ersehnte. Er machte uns Zuhörern eindrücklich klar, wie gut wir es haben mit Versammlungs-, Meinungs-, Glaubens- und Redefreiheit und dem RECHT ZU WÄHLEN und ermahnte eindringlich lieber das kleinere Übel als nichts zu wählen. Wählen sei ein solches Geschenk und eine solche Freiheit, dass wir sie unbedingt schätzen sollten. Lächelnd sagte er, er wisse dass zwischen "bekloppt und begnadet" alles zu wählen sei, aber wählen ist Pflicht! Die Zuhörer waren total still während des Vortrages. Man konnte eine Stecknadel fallen hören während diesen 2 1/2 Stunden. Viele Zuhörer bedankten sich hinterher für sein Kommen und den Vortrag und liessen sich ein Buch signieren. Ein sehr tiefgehender Abend mit einem sympathischen Zeitzeugen, der Menschlichkeit und Freundlichkeit ausstrahlte. Ein Pfarrer wie man sich ihn wünscht! Bestimmt wäre er ein toller Bundespräsident geworden, aber das kam ja anders.
© Elke Aaldering
Intresse am BUCH, das sehr lesenswert ist?
Hier:
2.2.11 00:00
 



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